Geht doch: neue Tafel an der Idagrotte
26.1.2012 von Arndt Noack.
Nun ja, so völlig beratungsresistent ist die NPV ja doch nicht. An der Idagrotte zumindest ist die vieldiskutierte und die Landschaft mächtig verschandelnde Infotafel verschwunden. Und durch eine neue solche ersetzt worden, die jetzt aber weniger klotzig in der Landschaft hängt. Einem Artikel der “Sächsischen Zeitung” zufolge, der sich leider mal wieder hinter der Bezahlschranke verbirgt, bleibt die NPV aber bei ihrer Ansicht, dass hier explizit auf das Übernachtungsverbot hingewiesen werden müsse. Da das Müllproblem speziell in der Grotte eben ein großes sei.
Mir persönlich wäre gar kein Schild lieber, aber na gut, mit dieser Lösung kann ich leben. Trotzdem beißt sich da was: zum einen gibt es so gut wie keine Bänke, geschweige denn Papierkörbe mehr im Nationalpark, weil er eben so naturbelassen wie möglich sein soll. Und zum anderen werden so bunte Schilder angeschraubt, die ja nun weder in der Natur gewachsen noch sonst wie zur Landschaft gehörig sind. Ich denke, auf der anderen Seite der Grenze haben die Tschechen da ein besseres Händchen: dort gibt es ganz viele Rastplätze im Nationalpark, und sie werden auch dankend angenommen. Und ein paar Schilder mit Erklärungen gibt es auch, aber diese Schilder sind eher klein, oft sogar ein wenig künstlerisch gestaltet und fast immer zweisprachig. Aber das wäre dann wohl zu viel für unsere NPV: ein amtliches Schild muss schon amtlich aussehen, sonst geht das gar nicht.
Vielen Dank an Heike für das Foto.
Das neue Schild an der Idagrotte.
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Wegesicherungspflicht ausgetrickst
24.1.2012 von Arndt Noack.
Mal eine neue Idee: oft hören wir ja, wenn es um die Freigabe von Wegen - oder besser: deren Verhinderung, geht das Argument von der Wegesicherungspflicht. Will sagen: wenn ich einen Weg kennzeichne, bin ich auch dafür verantwortlich, wenn sich dort jemand den Knöchel verstaucht oder anderweitig zu Schaden kommt. Die Stadt Dippoldiswalde (klar, weit und breit kein Nationalpark), will da jetzt mit einem einfachen Trick raus: einige Waldwege werden einfach per Beschluss des Stadtrates aus dem Verzeichnis der öffentlichen Wege herausgenommen. Damit sind sie immer noch legal begehbar, aber eben auf eigene Gefahr. Wäre das nicht auch eine Alternative für den einen oder anderen Weg im Sandstein? Ich zumindest könnte damit prima leben. Nur das sich die NPV, wenn ich’s recht bedenke, mit ihrer weltfremden Nationalparkverordnung da selbst im Weg (im besten Sinne des Wortes) steht. Denn in der Kernzone gibt es eben nur zwei Sorten von Wegen: gekennzeichnete (hier gilt natürlich die Wegesicherungspflicht) und verbotene. Das ein Weg auch einfach nur ein Weg sein kann, den man auf eigene Gefahr geht, ist in diesem Regelwerk nicht vorgesehen. Zu blöd aber auch!
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Und nochmals der Harvester
18.1.2012 von Arndt Noack.
Mathias hat mich auf einen interessanten Beitrag auf der Webseite von Rolf Böhm aufmerksam gemacht. Sehr differenziert setzt er sich da mit der Problematik auseinander. Quintessenz: wenn denn nicht der Wanderer ständig auf seinen Wegen gegängelt würde, wäre auch der Aufschrei über den Einsatz der schweren Technik in der Kernzone weniger groß. Ein schönes Foto gibt es dabei auch: direkt unter dem Kernzonenschild hängt ein zweites: “Vorsicht, Holzeinschlag”. Lesenswert.
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NPV zu Waldarbeiten und Harvestern
17.1.2012 von Arndt Noack.
Für den Landkreisboten Sächsische Schweiz – Osterzgebirge, dem offiziellen Mitteilungsblatt des Landratsamtes, hat die NPV einen Artikel rund um die umstrittenen und vieldiskutierten Harvester-Einsätze im Nationalpark verfasst. Er erscheint am 18. Januar, ich darf ihn hier schon einen Tag früher veröffentlichen. Was ich gern mache, dazu kommen noch einige ergänzende Bemerkungen von NPV-Sprecher Hanspeter Mayr und auch von mir. Eine ganze Menge Lesestoff, der sich aber lohnt.
Schäden durch den Einsatz von Harvestern. (Quelle: NPV)
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80. Todestag von Robert Sterl
10.1.2012 von Arndt Noack.
Die meisten von uns dürften schon mal am Robert-Sterl-Haus in Pötzscha vorbeigekommen sein. Im Rest von Deutschland kaum bekannt, gilt der Maler dennoch als einer der bedeutendsten Impressionisten Deutschlands. Im Anschluss an eine Wanderung, beispielsweise zu den Bärensteinen, kann der Besuch der kleinen Ausstellung nur empfohlen werden. Heute vor genau 80 Jahren ist der Künstler gestorben, dem wir einige sehr schöne Bilder vom Leben an der Elbe verdanken.
Leider ist das Museum in der Wintersaison geschlossen, so dass man den runden Todestag nicht vor Ort begehen kann.
Wohnhaus und Museum in Pötzscha
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Ein Blick zurück
29.12.2011 von Arndt Noack.
Weihnachten ist vorbei, und damit kommt die Zeit, das vergangene Jahr mal Revue passieren zu lassen. Ich teile hier mal ein in "negativ" und "positiv". Beginnen wir mit "negativ".
- Zwei Frauen haben mich verlassen.
- Es gab keine Änderung am Wegekonzept im Sandstein.
- Am Gohrisch hat man beim Umbau der alten Steiganlagen schwer gesündigt.
- Der neue Chef der der NPV hat kaum neue Akzente gesetzt.
- Einige mehr als verunglückte Zeitungsberichte und Interviews des neuen Chefs haben die Gräben zwischen Wanderern und der NPV zumindest kurzzeitig eher vertieft.
- Kostenlose Parkplätze scheinen ganz ausgestorben.
- In einigen Wandergaststätten haben die Getränkepreise mittlerweile die Schwelle zur Wegelagerei deutlich überschritten.
- Im Nationalpark haben Harvester gewütet.
- Die massiven Stauprobleme in Pirna sind noch auf lange Sicht ungelöst.
- Nach Jahren der Ruhe scheint es so, als ob wieder mehr Müll am Wegesrand liegt.
Und jetzt die Positiven Dinge:
- Zwei Frauen haben mich verlassen.
- Ich habe ausgiebig die Böhmische Schweiz kennen gelernt.
- Unter dem neuen NPV-Chef ist es zumindest nicht schlimmer geworden.
- Die eine oder andere neue Stiege ist entstanden und auch schon wieder verschwunden.
- Unsere IG hat sich zusammen gefunden.
- Wir haben mit Vertretern der NPV sehr nette Wanderungen und Gespräche gehabt - mal sehen, was sie bringen.
- Einige Wandergaststätten sind noch in der Realität geblieben und servieren Bodenständiges zu ebensolchen Preisen.
- Das Wetter hat es gut gemeint und eine lange Saison ohne Katastrophen beschert.
- Ich bin auf allerlei Wegen unterwegs gewesen, ohne auch nur einmal erwischt zu werden.
Alles in allem eine Saison, auf die ich mit guten Gefühlen zurückblicke. Wenn es auch an vielen Stellen noch klemmt, wenn auch einige Gräben immer noch sehr tief scheinen: es passiert etwas, man redet miteinander, man kommt auch menschlich miteinander klar. Ob und wie diese zarten ersten Schritte einmal zu echten Veränderungen führen, ist schwer zu sagen. Nicht desto trotz: allen, die hier regelmäßig lesen, wünsche ich einen guten Rutsch und ein wundervolles 2012. Mit jeder Menge Naturerlebnissen im Sandstein.
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Wieder mehr Besucher im Sandstein
28.12.2011 von Arndt Noack.
Um 4,9 Prozent ist die Anzahl der Gäste in der Sächsischen Schweiz in der vergangenen Saison angestiegen. Insgesamt sind das gut 1,2 Millionen Übernachtungen. Grund zur Freude beim Tourismusverband, der diese Zahlen jetzt vorgestellt hat. Besonders stolz ist man darauf, dass sie Region damit das zweitstärkste Wachstum aller deutschen Mittelgebirge zu verzeichnen hatte. Nun ja, nach der katastrophalen Saison 2010 mit dem üblen Hochwasser war das jetzt keine besondere Kunst. Dennoch: Gratulation!
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Frohes Fest!
24.12.2011 von Arndt Noack.
So, ihr Lieben, ihr habt mir wieder ein Jahr die Treue gehalten, dafür vielen Dank! Und euch allen ein frohes, besinnliches und stressfreies Weihnachtsfest. Und natürlich einen fleißigen Weihnachtsmann.
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Wunder geschehen–Porschdorfer Berg
20.12.2011 von Arndt Noack.
Man kann es kaum glauben: nach einem gefühlten Jahrzehnt Bauzeit (tatsächlich waren es wohl “nur” zwei Jahre), ist der Porschdorfer Berg zumindest einseitig und mit Ampelregelung wieder befahrbar. Womit sich endlich wieder eine rechtselbische Alternative zum Pirnaer Dauerstau anbietet. Auch die Hohnsteiner werden aufatmen, denn die Umleitung durch die engen Gassen ihrer Stadt war eine echte Zumutung für alle Beteiligten. Hoffen wir, dass zum Start der neuen Saison dann der Berg wieder auf zwei Spuren zu befahren ist. Denn dann beginnt man in Pirna, die Kurve am Sonnenstein zum Kreisverkehr auszubauen. Womit das allgemeine Stauchaos an dieser Stelle dann perfekt sein dürfte.
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Die Rätselei geht weiter
18.12.2011 von Arndt Noack.
Irgendwie hat euch die Sache mit den Bilderrätseln ja begeistert. Andreas Pauly hat mir jetzt eines geschickt, das wirklich knackig ist. Er schreibt: “Speziell in den nun trüber werdenden Tagen ist die Rätselgeschichte doch eine schöne Gelegenheit, sich mit dem Thema irgendwie doch noch zu befassen.” Recht hat er, aber sein Bilderrätsel ist wirklich eines von den ganz schweren. Ich hätte es nie herausbekommen, zumal ich den Weg bisher nicht kannte, aber bei nächster Gelegenheit sicher erkunden werde. Also hier die Frage: an welchem Felsen sind diese Bilder entstanden?
Eine kleine Höhle am Wegesrand.
Und jede Menge Inschriften in der Felswand.
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