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Terminhinweis: Treffen der Stiegenverrückten

Klar, diesen Termin sollte man sich nicht entgehen lassen: am Samstag, 19. Mai, zwischen 10 und 14 Uhr treffen sich die “Stiegenverrückten” mal wieder. In der Kleinsteinhöhle bei Saupsdorf. Das Ganze findet jetzt zum dritten Mal statt und ist eine Veranstaltung des Stiegenbuchverlages. Und obendrein eine wirklich schöne Möglichkeit, Gleichgesinnte mal von Angesicht zu Angesicht kennenzulernen und zu schwätzen.

Hinweis zur Anreise: nach Auskunft des Landratsamtes ist das Kirnitzschtal wieder komplett befahrbar, wenn auch mit einer Baustellenampel. Man kann also von Bad Schandau aus ins Tal abbiegen und diesem dann rund 15 Kilometer, also schon fast auf der gesamten Länge, folgen. Zur Rechten findet man dann den (kostenlosen) Parkplatz “Sturmbauers Eck”, von diesem einfach dem “Roten Strich” bis zur prächtig ausgeschilderten Höhle folgen. Wer mit dem Bus kommt hat nach wie vor ein Problem, da die “Nationalparklinie” 241 derzeit ihrem Namen keine Ehre macht und das Kirnitzschtal nur bis zum Lichtenhainer Wasserfall bedient. Einzige Alternative: zunächst mit der S-bahn nach Bad Schandau, von dort mit Buslinie 260 über Sebnitz bis zur Räumichtmühle und von da aus Laufen. Ein ziemlicher Beritt, ab Dresden sind rund zwei Stunden einzuplanen. Näheres mit genauen Fahrzeiten bei Karsten.

Hier noch eine kleine Skizze:

map2 Kartenquelle: „© OpenStreetMap und Mitwirkende, CC BY-SA“

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Ein Schild, das es nicht geben dürfte

Fliehend vor den Massen, die am vergangenen Wochenende in der Sächsischen Schweiz erwartet wurden, war ich im Rabenauer Grund unterwegs. Und was sehe ich am Eingang zur Sommsdorfer Klamm? Ein Schild, welches bei diesem etwas schwierigeren Weg ein “Begehen auf eigene Gefahr” verlangt. Prima, denn genau solche Schilder wünschen wir uns schon lange für die Sächsische Schweiz. Dieweil sich die Nationalparkverwaltung immer wieder auf die unmögliche “Wegesicherungspflicht” herausredet. Deren Argumentation: wenn wir einen Weg öffnen, müssen wir ihn auch so ausbauen, das er gefahrlos zu begehen ist. (Was ja im Wald an sich schon ein Paradoxon darstellt.) “Auf eigene Gefahr” gebe es nicht. Komisch, nur ein paar Kilometer weiter gibt es das eben doch. Wer spinnt jetzt?

DSCN5578 Hier geht es auf eigenes Risiko rein – ist doch ganz einfach.

DSCN5580Ganz simpel ist der Weg eben nicht.

Übrigens kann ich die kleinen Wege links und rechts des Rabenauer Grundes nur wärmstens empfehlen. Die Somsdorfer Klamm ist sogar neu mit mit einem Wegezeichen versehen worden. Von der Klamm aus kann man dann über die Himmelsleiter absteigen, und auf der anderen Seite des Grundes z.B über den Sagenweg und den Paul-Laue-Steig den Rückweg antreten. Die Beschilderung ist aber eher bescheiden, die Wegweiser stehen meist dort, wo man sich nicht braucht. Deshalb sei hier als beste Beschreibung dieser Wege das Bergpfadebuch, Teil 3, aus dem Stiegenbuchverlag empfohlen, in welchem man eine wirklich sehr gute Beschreibung und auch ein paar Wegeskizzen zu diesen Kleinoden findet.

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Lesebefehl: Baggerliste!

Rolf Böhm hat auf seiner Webseite eine überaus lesenswerte Betrachtung rund um das Verschwinden von Wegen im Nationalpark Harz angestellt. Ein wenig pessimistisch, vielleicht auch ein wenig traurig stimmend – aber auf jeden Fall voll kluger Gedanken. Also hier mal reinklicken, in Ruhe Lesen und das Gelesene auch richtig setzen lassen.

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Test Wandergaststätten: Kuhstall

Das Gasthaus am Kuhstall ist so eines, das es in den Weiten des Netzes gar nicht gibt. Keine Internetseite oder irgend ein anderer Verweis deutet im Netz auf diese Einkehrstätte hin. Das sie dennoch prächtig besucht ist, liegt wohl vor allem an ihrer sehr exponierten Lage. Schließlich ist das Felsentor vom Lichtenhainer Wasserfall aus fast ohne Anstrengung zu erreichen, und dann hat der eine oder andere eben schon wieder Hunger und Durst. Schauen wir uns also die Einkehr mal näher an:

Kuhstall0001 Nettes Haus, netter Biergarten.

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Ganz schön oft hoch und runter

Bei dem herrlichen Wetter heute hieß es, den 1. Mai gebührend zu feiern. Ich gestehe, ich habe die Kampfdemonstration geschwänzt und war statt dessen mit Sohnemann wandern. Irgendwie haben wir uns dabei gehörig verzettelt. Aus der eigentlich ganz ruhig geplanten Runde wurde ein wildes Hoch und Runter. Welches aber mächtig Spaß gemacht hat. Ich werde die Runde hier nicht im Einzelnen beschreiben, dieweil wir mächtig in der Kreuz und der Quer gerannt sind. Aber für alle, die ihrem Nachwuchs nichts zutrauen: der Kurze ist neun Jahre alt, und er hat das Ganze prächtig überstanden. Also hier ein paar Bilder.

DSCN5520 Wie der Vater, so der Sohn.

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Test Wandergaststätten–Buchenparkhalle

Zugegeben, der Name dieser Gaststätte klingt zunächst merkwürdig. Denn nach einer Halle sieht sie nun wirklich nicht aus.Sie liegt inHinterhermsdorf am gleichnamigen, riesigen Parkplatz, der vor allem für die vielen Gäste der Gondelfahrt an der Oberen schleuse gedacht ist. Aber von hier aus kann man auch sehr schöne Runden im entlegensten Teil der Sächsischen Schweiz starten, auf denen man unter Garantie fast allein ist. Kleines Fazit vorweg: an dieser Gaststätte gibt es nicht viel zu meckern.

Buchenparkhalle0005 Die Buchenparkhalle.

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Waldhusche–da läuft was schief

Wie schon im vorigen Post erwähnt, war es einer jener Tage, an denen sich die Massen in Hinterhermsdorf fast tottrampelten. Und doch gibt es gleich neben dem riesigen Parkplatz ein Refugium der Ruhe, in das sich kaum ein Mensch verirrt: die Waldhusche. Eigentlich ist diese aber als Ausstellungs- und Erlebnisgelände des Nationalparks konzipiert, es sollte sich also doch mal der eine oder andere hierher verirren. Warum also diese gähnende Leere? Der Versuch einer Bestandsaufnahme.

Waldhusche0001 Eingang zur Waldhusche.

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Wanderung ganz ohne Massen

Was war das für ein Sonntag: sommerliche Temperaturen, da musste man einfach raus. Was sich natürlich auch ein paar tausend andere dachten, weshalb wir auf der Suche nach einer Tour abseits des großen Gewimmels waren. Und wir fanden sie ausgerechnet dort, wo man sie nicht vermuten würde: in Hinterhermsdorf.

Brüdersteine0004 Herrliche Aussichten – und kein Mensch da.

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Personenkult?

Seit mehr als einem Jahr ist Dr. Dietrich Butter jetzt Chef der Nationalparkverwaltung. Anders als sein Vorgänger ist er eher ein Mann des Ausgleichs, er sucht das Gespräch und den Kontakt. Verwunderlich nur, das es jetzt erste Anzeichen für einen Personenkult um ihn gibt. Ein Wanderweg ist still und heimlich nach ihm benannt worden, erste Beschilderungen wurden bereits angebracht, wie das Foto hier beweist.

DSCN5297 Personenkult?

Und eh sich hier einer aufregt: das war natürlich ein blöder Witz, der Weg heißt schon ewig so. Aber hübsch ist es doch, oder?

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Knackige Frühlingstour in den Schrammsteinen

Diese Tour basiert auf der Frühlingswanderung von Dietmar Schubert. Und wer ihn kennt, der weiß, dass seine Touren zum Saisonstart immer einiges an Kondition erfordern. So auch diese: knapp 19 Kilometer mit 1370 Höhenmetern rauf und runter. Das ist nicht ohne, Kinder sollten eine robuste Kondition haben und Wandern gewohnt sein. Zur Belohnung gibt es eine sehr abwechslungsreiche Strecke, herrliche Aussichten und so manch Mini-Klettereinlage.

DSCN5260 Wunderbare Aussichten gibt es hier zu Hauf.

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